Eine gelungene Eröffnung mit Antje Hochholdinger (Literarisches..) und der AusnahmeKünstlerin Angelika Ziegler...In unglaublich kurzer Zeit ( Juli 2019 bis Juli 2020) hat Angelika Ziegler 13 großformatige Weltsichten geschaffen, die alle eins sind, ja ...sich gegenseitig ergänzen, ohne dass dem einzelnen Bild etwas fehlt. Es ist eine Begabung, die hier zur Vollendung reifte. Wie soll ich ihre Malweise benennen: Digital sind ihre Finger, abstrakt die gedankliche Form, real die Fremdheit des Tuns, naiv, die kindliche Unbefangenheit, expressionistisch ihre Ausdrucksart,  impressionistisch die flüchtige Momentaufnahme, kubistisch die Reduktion auf nur ein Gefäß, das der Pandora,  fauvistisch, vereinfacht ausgedrückt mit dem Ziel, der Welt Dauer zu verleihen. Surreal und traumhaft unwirklich sind weitere Attribute. Wir brauchen keine Schublade, in die diese fundamentale Weltsicht Platz fände: die Welt zum Subjekt zu erheben und den Himmel dazu. Dafür braucht man Mut Jawohl!                               Ghimel Lehmig